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Neuruppin

Neuruppin

Neuruppin, Fontanestadt, ist die Kreisstadt des brandenburgischen Landkreises Ostprignitz-Ruppin. Die erste urkundliche Erwähnung stammt aus dem Jahre 1237. Nach Eingemeindungen der Stadt Alt Ruppin und 13 Dörfern 1993 zählt Neuruppin 32.000 Einwohner bei einer Fläche von 303 km².

Geografie

Neuruppin ist eine der flächengrößten Städte Deutschlands.

Politik

Da der langjährige Bürgermeister Otto Theel (PDS) bei der Landtagswahl am 19. September 2004 ein Direktmandat für den Landtag von Brandenburg gewann, wurde Anfang 2005 die vorzeitige Wahl eines neuen Bürgermeisters nötig. Im ersten Wahlgang am 16. Januar 2005 verfehlte der SPD-Bundestagsabgeordnete Ernst Bahr mit einem Ergebnis von 49,80 % nur knapp die notwendige absolute Mehrheit. Die Stichwahl am 6. Februar 2005 gewann mit einer hauchdünnen Mehrheit von 50,26% der Gastwirt Jens-Peter Golde von der Regionalpartei Pro Ruppin.

Sitzverteilung in der Stadtverordnetenversammlung


- SPD - 6
- CDU/FDP - 6
- Linke - 6
- Pro Ruppin - 5
- B90/Grüne - 3
- Neuruppiner Initiative - 3
- Bürgerbündnis/Kreisbauernverband - 2
- Fraktionslos - 1

Ortsteile

Zur Stadt Neuruppin gehören seit der Eingemeindung 1993 folgende 13 Ortsteile (Stand: 31. Dezember 2002):
- Alt Ruppin
- Buskow
- Gnewikow
- Gühlen-Glienicke
- Karwe
- Krangen
- Lichtenberg
- Molchow
- Nietwerder
- Radensleben
- Stöffin
- Wulkow
- Wuthenow außerdem natürlich die eigentliche Stadt Neuruppin mit den Ortsteilen Treskow und Bechlin

Sehenswürdigkeiten


- fast vollständig erhaltene Stadtmauer (teilweise mittelalterliche Stadtbefestigung, teilweise Akzisemauer aus späterer Zeit),
- Klosterkirche St. Trinitatis,
- Pfarrkirche St. Marien,
- Schinkel-Kirche in Wuthenow (mit Gemälde der ältesten Stadtansicht),
- mittelalterliche Kirche in Bechlin
- Siechenhauskapelle mit UpHus (ältestes Fachwerkhaus der Stadt),
- Tempelgarten mit Apollo-Tempel,
- Fontane-Geburtshaus mit Löwen-Apotheke,
- Predigerwitwenhaus,
- Heimatmuseum, unter anderem mit Neuruppiner Bilderbogen,
- Handwerksmuseum im Museumshof, unter anderem Ausstellung zu Minimax-Feuerlöscher,
- Schinkel-Denkmal,
- Fontane-Denkmal,
- Parzival am See - Edelstahlskulptur am Bollwerk.
- Heimattierpark Neuruppin in Kunsterspring, unter anderem mit den selten gehaltenen Marderhunden

Geschichte

Die Stadt Neuruppin, 60 km nordwestlich von Berlin im Landkreis Ostprignitz-Ruppin, liegt am Westufer des Ruppiner- oder Rhinsees. Die urgeschichtliche Besiedelung des Landes reicht von der mittleren Steinzeit über die jüngere Bronzezeit mit einer befestigten Höhensiedlung auf dem Weilikenberg bei der Boltenmühle und slawischen Siedlungen (Des Weiteren auch im Altstadtbereich und im Umland) an den Ufern des Ruppiner Sees. Nach dem Slawenkreuzzug 1147 und der Eroberung des Landes durch deutsche Herren wurde ab 1214 eine große Niederungsburg („Planenburg“), neben einer älteren slawischen Burganlage, errichtet. Im nördlichen Vorgelände entstand eine Marktsiedlung mit Nikolaikirche, östlich daran und jenseits des Rhins der „Kiez“. Südwestlich des Burgortes entstand seit Anfang des 13. Jahrhunderts die Siedlung des heutigen Neuruppins mit Nikolaikirche und angerartigem Straßenmarkt. Neuruppin war eine planmäßige Stadtgründung der Grafen von Lindow-Ruppin, einer Nebenlinie der Arnsteiner. Die Erweiterung der ursprünglichen Marktsiedlung hin zur Stadt erfolgte wahrscheinlich bereits vor der Gründung des Dominikanerklosters um 1246. Die Verleihung des Stendaler Stadtrechtes erfolgte 1256. Die Befestigung der Stadt erfolgte im 13. Jahrhundert durch Palisaden und ein Wall-Grabensystem, die Ummauerung erfolgte gegen Ende des 13./ Anfang des 14. Jahrhunderts. Neuruppin gehörte bereits im Mittelalter zu den größeren nordostdeutschen Städten. Erhalten sind aus dieser Zeit unter anderem Reste der Stadtmauer und Teile der Klosterkirche St. Trinitatis (Die Kirche gehörte zu einem bereits 1246 gegründeten Dominikanerkloster, der ersten Niederlassung des Ordens zwischen Elbe und Oder). Die mittelalterliche Stadt hatte einen nahezu quadratischen Grundriß von etwa 700 m x 700 m, der an der Ostecke auffällig abstumpft. Die OSO – Seite grenzt an den Ruppiner See, die übrigen Seiten waren durch Mauern und Wall-Grabenanlagen befestigt; 24 Wiekhäuser und zwei Türme verstärkten die Stadtmauern. Dazu kamen drei Tore, das Altruppiner/ Rheinsberger Tor im Norden, das Berliner/ Bechliner Tor im Süden und das Seetor im Osten. Neuruppins ältester Teil war ein langgestreckter Anger, begleitet von zwei parallelen Straßen zwischen dem südlichen und nördlichen Tor, im Süden darauf die älteste Kirche Neuruppins (St. Nikolai). Nach dem Aussterben der Grafen von Lindow-Ruppin 1524 kam Neuruppin an die Mark Brandenburg. Im Jahre 1688 wurde Neuruppin eine der ersten Garnisonstädte Brandenburgs. Hier war Kronprinz Friedrich 1732-1740 nach seinem erfolglosen Fluchtversuch und anschließender Haft in Küstrin Kommandeur. Die Hauptstraße Neuruppins war seit Mitte des 16. Jahrhunderts gepflastert. Quer durch Neuruppin, von Nordwesten zum See hin, verlief der Klappgraben zur Versorgung der Stadt mit Brauchwasser und zur Entwässerung, der 1537 zum Teil zugeschüttet wurde und nach 1787 als offener Kanal in der Schinkelstraße erneuert wurde. Der Dreißigjährige Krieg verwüstete auch Neuruppin, nach 1685 siedelten sich französische Hugenotten an. Ein wichtiger Einschnitt in die Entwicklung der Stadt war der Flächenbrand vom Sonntag, dem 26. August 1787, bei dem etwa 400 Häuser der Stadt ein Opfer der Flammen wurden. Dieser große Stadtbrand, ausgebrochen im Scheunenviertel vor dem Bechliner Tor, vernichtete die mittelalterliche Stadtanlage mit dem Rathaus und etwa zwei Drittel der Fachwerk- Wohnbauten. Mit den Sach- und Geldspenden sowie den von der preußischen Regierung bereitgestellten 130.000 Taler Retablissementsgeldern begann der Wiederaufbau der Stadt. Der bereits seit 1783 in der Stadt tätige Stadtbaudirektor B. M. Brasch setzte die Vorgaben der Retablissementskommission um und beaufsichtigte den Wiederaufbau der Stadt. Der Wiederaufbau erfolgte von 1788 bis 1804, der nach einem einheitlich geplanten Grundriß durchgesetzt wurde. Sein Plan sah die Erweiterung der Stadt von 46 auf knapp 61 Hektar bei Beseitigung der Wälle zwischen Tempelgarten und See vor. Die beiden eng zusammenliegenden Nord-Süd-Straßen wurden zu einer Achse, der heutigen Karl-Marx-Straße, vereinigt. Es entstand ein rechtwinkliges Netz von Straßen mit durchgängig zweigeschossigen Traufenhäusern. Lange breite Straßen, unterbrochen durch stattliche Plätze, und Häuser im frühklassizistischen Stil prägen seit jener Zeit das Stadtbild. Diese städtebaulichen Reformprinzipien sind noch heute gut erkennbar. So entstand mit dem Wiederaufbau eine in dieser Originalität einzigartige klassizistische Stadtanlage. Sie gilt auch heute noch als Musterbeispiel frühklassizistischer Städtebaukunst. Nach 1880 wurde Neuruppin Mittelpunkt eines Nebenbahnnetzes, das bis 1945 von der Ruppiner Eisenbahn AG betrieben wurde.

Persönlichkeiten

Neuruppin ist die Geburtsstadt von:
- 1781, Karl Friedrich Schinkel, † 1841, Architekt
- 1816, Ferdinand Möhring, † 1887, königlicher Musikdirektor, Komponist
- 1819, Theodor Fontane, † 1898, Schriftsteller
- 1836, Paul Carl Beiersdorf, † 1896, Apotheker und Firmengründer der Beiersdorf AG
- 1863, Karl Grossmann, † 1922, Serienmörder
- 1893, 23. Januar, Fritz Baade † 15. Mai 1974, deutscher Politiker (SPD) und Wirtschaftswissenschaftler
- 1930, Eva Strittmatter, Schriftstellerin

Partnerstädte

Neuruppin ist Partnerstadt von
- Bad Kreuznach in Rheinland-Pfalz
- Nymburk in Tschechien
- Babimost in Polen
- Certaldo in Italien

Weblinks


- [http://www.neuruppin.de/ www.neurupin.de]
- [http://www.ruppin.de/Neuruppin/ www.ruppin.de]
- [http://speedmap.maerkischeallgemeine.de/MAZ/neuruppin.html Stadtplan von Neuruppin]
- [http://www.ruppin.de/neuruppin/index.php?page=stadtplan Stadtplan von Neuruppin] Siehe auch: Tourismus in Brandenburg, Radwege in Brandenburg Kategorie:Ort in Brandenburg

Kreisstadt

Mit Kreisstadt wird die Stadt bezeichnet, in der der (Land-)Kreis seinen Sitz hat. Dort befindet sich in der Regel das Landratsamt oder die Kreisverwaltung. Eine Kreisstadt muss nicht unbedingt Stadtrechte haben. Vor der Kreisreform gab es vor allem in Bayern Kreisstädte, die keine "Städte" im eigentlichen Wortsinn waren, zum Beispiel Wegscheid, Roding, Illertissen. Diese Kreissitze waren allenfalls Marktgemeinden. Die heutigen 323 Kreissitze in Deutschland tragen jedoch nahezu alle die Bezeichnung "Stadt". Lediglich Garmisch-Partenkirchen hat kein Stadtrecht, sondern ist nur Marktgemeinde. Bei einigen (Land-)Kreisen in Deutschland liegt die Kreisstadt nicht im Kreisgebiet selbst, sondern in einer benachbarten kreisfreien Stadt (Stadtkreis), z.B. beim Kreis Aachen, bei den Landkreisen Karlsruhe oder Augsburg. Vom Begriff Kreisstadt zu unterscheiden ist der besondere Rechtsbegriff Große Kreisstadt. Eine Große Kreisstadt muss nicht unbedingt Kreisstadt sein. Beispiel: die Große Kreisstadt Backnang im Rems-Murr-Kreis, dessen Sitz jedoch Waiblingen ist.

Siehe auch


- Gemeindearten
- Liste der Landkreise in Deutschland
- Liste der kreisangehörigen Städte mit Sonderstatus in Deutschland (z.B. Große Kreisstädte) Kategorie:Politische Geographie

Brandenburg

Brandenburg (sorbisch:Braniborska) ist ein Bundesland im Nordosten Deutschlands. Die Landeshauptstadt ist Potsdam. Brandenburg grenzt an Polen im Osten, Sachsen im Süden, Sachsen-Anhalt im Westen, Niedersachsen im äußersten Westen auf einem kurzem Stück an der Elbe, Mecklenburg-Vorpommern im Norden und umschließt das zentral gelegene Berlin vollständig.

Geografie

Typisch für Brandenburg ist die Ausrichtung sämtlicher Infrastruktur auf das inselförmig im Land gelegene Berlin. Berlin und Brandenburg bilden gemeinsam die Metropolregion Berlin/Brandenburg. Rund um Berlin befinden sich die wohlhabendsten Städte und Dörfer („Speckgürtel“ Berlins). Hier wohnen auch viele Berliner, die es ins Grüne zog. In der Peripherie des Bundeslandes liegen dünn besiedelte und landwirtschaftlich geprägte Landstriche wie die Prignitz, der Fläming, der Spreewald, das Oderbruch oder die Uckermark. Rund um Cottbus im Südosten des Landes befinden sich mehrere Braunkohleabbaugebiete (Tagebau).
- Entfernung Nord-Süd 291 km
- Entfernung West-Ost 244 km

Landschaft

Die Oberflächengestaltung von Brandenburg wird durch zwei Höhenzüge und zwei Bodensenkungen bestimmt. Die Senkungen werden von Flussniederungen eingenommen, an deren Rändern sich - heute größtenteils trockengelegte - Moor- und Sumpfböden befinden, die zwischenzeitlich auch dem Torfabbau dienten. Die Flussniederungen werden hier Bruch oder Luch genannt. Der nördliche oder baltische Höhenzug der mecklenburgischen Seenplatte sendet nur unbedeutende Zweige nach Brandenburg aus. Der etwa 230 km lange Höhenzug im Süden des Bundeslandes beginnt mit den Lausitzer Höhen (genauer: den Sorauer Sandbergen) und zieht sich entlang der Grenze westwärts über Triebel und Spremberg, dann nach Nordwesten über Calau und geht auf den kahlen und dürren Fläming zu. Die südliche Bodensenkung befindet sich ziemlich am nördlichen Rand dieses Höhenzuges und tritt am markantesten im Spreewald hervor (zwischen Baruth (Mark) und Plaue). Die nördliche Bodensenkung, fast unmittelbar am Südfuß der baltischen Landhöhe gelegen, wird bestimmt durch die Niederungen des Netze- und Warthebruchs, des Oderbruchs, die Linie des Finowtals, das Havelländische Luch und die Furche des Elbestroms. Zwischen diesen beiden Senkungen liegt eine Bodenerhebung (Platte), die sich aus der gegend von Posen westwärts nach Brandenburg hinein erstreckt, mit dem Sternberger Land, der Spreeplatte und der Mittelmark. Die Platte wird von Südosten nach Nordwesten hin durchschnitten von der Niederung der Faulen Obra und der Oder bis zur Mündung der Neiße, die untere Spree und das Haveltal. Von Süden nach Norden strömt die Oder von der Neißemündung bis zur Warthemündung, dem Bober, die obere Spree, die Dahme, Ruthe und Plaue. Zwischen diesen Furchen erheben sich eine ganze Reihe einzelner Höhen und Höhenzüge, der Semmelberg bei Bad Freienwalde (157 m), die Müggelberge in Berlin-Köpenick (120 m), die Havelberge (97 m) und die Rauen Berge bei Fürstenwalde (112 bis 152 m). Die höchste Erhebung in Brandenburg ist die unweit der Grenze zu Sachsen liegende Heidehöhe 201,4 m. Im allgemeinen ist auf dieser Platte Sandboden vorherrschend, der auf weiten Strecken mit Kiefern und Heidekraut bewachsen und ein dürres Ansehen hat. Doch selbst auf den Höhen ist er lehmig und kann durch geeignete Anbaumethoden zum Anbau der meisten landwirtschaftlichen Erzeugnisse genutzt werden.

Politik

landwirtschaftlichen Im Brandenburgischen Landtag sind derzeit vier Parteien vertreten. Nach den Wahlen vom 19. September 2004 ergab sich folgende Sitzverteilung:
- SPD: 33
- Die Linke.PDS: 29
- CDU: 20
- DVU: 6 Die Ergebnisse der Landtagswahl 2004 sahen wie folgt aus:
- SPD: 31,9 %
- Die Linke.PDS: 28,0 %
- CDU: 19,4 %
- DVU: 6,1 %
- Bündnis90/Die Grünen: 3,6 %
- FDP: 3,3 %
- sonstige: 7,7 % (Siehe auch: Wahlen zum Brandenburger Landtag, Brandenburger Landtag)

Ministerpräsidenten

Die Ministerpräsidenten des Landes Brandenburg:
- 1945 - 1949: Karl Steinhoff (SPD), ab 1946 (SED)
- 1949 - 1952: Rudolf Jahn (SED)
- Zwischen 1952 und 1990 war das Land Brandenburg aufgelöst
- 1990 - 2002: Manfred Stolpe (SPD)
- 2002 - heute: Matthias Platzeck (SPD)

Ministerien

:Ministerpräsident: Matthias Platzeck (SPD) :Ministerium des Innern: Jörg Schönbohm (CDU), Stellvertretender Ministerpräsident :Ministerium der Justiz: Beate Blechinger (CDU) :Ministerium der Finanzen: Rainer Speer (SPD) :Ministerium für Wirtschaft: Ulrich Junghanns (CDU) :Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Familie: Dagmar Ziegler (SPD) :Ministerium für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Verbraucherschutz: Dr. Dietmar Woidke (SPD) :Ministerium für Bildung, Jugend und Sport: Holger Rupprecht (parteilos) :Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur: Prof. Dr. Johanna Wanka (CDU) :Ministerium für Infrastruktur und Raumordnung: Frank Szymanski (SPD)

Verfassung

[http://de.wikisource.org/wiki/Verfassung_des_Landes_Brandenburg| Verfassung des Landes Brandenburg]

Wappen und Flagge

Frank SzymanskiNach der Brandenburgischen Verfassung ist der „rote märkische Adler auf weißem Feld“ (Artikel 4) das Wappen des Landes Brandenburg.Die Landesflagge ist Rot-Weiß mit zentriertem Landeswappen. Den märkischen Adler und das Wappen aber gibt es schon lange. Bereits 1157 soll es das Wappen des Markgrafen von Brandenburg: Otto I., der Sohn Albrechts des Bären. gewesen sein. Nach der Wende entfernte man ihm seine früheren Beigaben (Schwert, Brustschild usw.), die noch bis zum Ende des Zweiten Weltkrieg Teil des Wappens waren.

Geschichte

Otto I.)]] Historisch bildete Brandenburg (zusammen mit Berlin, das Teil Brandenburgs war) das Kernland Brandenburg-Preußens. Siehe hierzu auch Albrecht der Bär (Gründer der Mark Brandenburg 1157), Mark Brandenburg und Provinz Brandenburg. 1945 wird die Provinz Mark Brandenburg gebildet. Diese besteht aus den Regierungsbezirken Potsdam und Frankfurt (Oder) der ehemaligen preußischen Provinz Brandenburg, allerdings ohne die gesamte Neumark östlich der Oder. 1947 erfolgt nach der Auflösung von Preußen die Umbenennung in Land Brandenburg mit einer Größe von 27.612 km². 1952 wird im Rahmen der Verwaltungsreform in der DDR das Land aufgelöst und aufgeteilt in die drei Bezirke Cottbus, Frankfurt (Oder) und Potsdam. Der Landkreis Perleberg fiel an den Bezirk Schwerin, die Landkreise Prenzlau und Templin an den Bezirk Neubrandenburg. Am 14. Oktober 1990 wurde das Land Brandenburg neu gegründet durch Zusammenlegung der DDR-Bezirksterritorien Cottbus (ohne die Kreise Hoyerswerda, Jessen und Weißwasser), Frankfurt (Oder) und Potsdam zuzüglich der Kreise Perleberg, Prenzlau und Templin. Im Jahre 1996 entscheiden sich die Brandenburger bei einer Volksabstimmung mit Mehrheit gegen eine Vereinigung der Länder Berlin und Brandenburg.

Verwaltungsgliederung

Seit der Neubildung der Landkreise 1993 unterteilt sich Brandenburg in 14 Landkreise und 4 kreisfreie Städte.

Landkreise

kreisfreie Städte

Kreisfreie Städte

# 18px Brandenburg an der Havel (BRB) # 18px Cottbus (CB) # 18px Frankfurt (Oder) (FF) # 17px Potsdam (P)

Regionen

Brandenburg wird ab 2007 in zwei NUTS-2-Regionen sowie weiterhin in fünf Planungsregionen (Regionale Planungsgemeinschaften) gegliedert, die räumlich Bundesraumordnungsregionen entsprechen und die sich aus den kreisfreien Städten und Landkreisen zusammensetzen, wie in der nachstehenden Übersicht angegeben (diese Regionen sind keine Verwaltungseinheiten):

Städte und Gemeinden

Das Land Brandenburg gliedert sich in insgesamt 421 Gemeinden, darunter 112 Städte, von denen 4 Städte kreisfrei sind. (Stand: 15. März 2005).
Größte Städte und Gemeinden ¹ zum Gebietsstand der Kommunalreform vom 26. Oktober 2003 (Siehe auch: Liste der Orte in Brandenburg)

Länderfusion

1996 fand eine Volksabstimmung über einen Staatsvertrag zur Fusion von Brandenburg mit Berlin statt. In Brandenburg wurde jedoch nicht einmal die Mindestzustimmung ("Quorum") von 25 % der Wahlberechtigten erreicht. Damit wäre der Vertrag auch ohne eine einzige Brandenburger Nein-Stimme nicht in Kraft getreten; dass es zusätzlich eine Mehrheit von Nein-Stimmen gab, unterstreicht die fehlende Überzeugungskraft der Idee zum damaligen Zeitpunkt. Hauptargumente gegen die Zustimmung in Brandenburg war die zahlenmäßige Unterlegenheit der ländlichen (Brandenburger) gegenüber den städtischen (Berlin & "Speckgürtel") Interessen bei 2,5 Millionen Brandenburgern gegenüber 3,5 Millionen Berlinern. Außerdem hätte der gestaffelte Abbau des Stadtstaatenprivilegs für Berlin längerfristig jährliche Verluste von 2 Mrd. € beim Länderfinanzausgleich ergeben. Die vom heutigen Ministerpräsidenten Platzeck lange befürwortete Alternative eines Nord-Ost-Landes inkl. Mecklenburg-Vorpommern und der Sachsen-Anhaltinischen Altmark und damit einer ländlichen Mehrheit wurde nie ernsthaft verfolgt. Auch den Vorschlag eines Länderrates, einer Art Mini-Bundesrat, besetzt nach einem Flächenschlüssel, hat die Brandenburger Landesregierung nie in die Verhandlungen mit Berlin eingeführt. Befürworter einer Länderfusion streben immer wieder mal eine erneute Volksabstimmung an. Jedoch gibt es bereits jetzt eine Vielzahl von Bestrebungen, die letztendlich auf eine Fusion der beiden Länder abzielen, wie etwa die Fusion des SFB mit dem ORB zum RBB oder die Fusion der Deutschen Rentenversicherung Berlin mit der Deutschen Rentenversicherung Brandenburg zum 01 Januar 2006 zur Deutschen Rentenversicherung Berlin-Brandenburg. Auch die Regierungschefs beider Bundesländer haben sich zum grundsätzlichen Ziel der Länderfusion bekannt. (Siehe auch: Berlin-Brandenburg)

Wirtschaft

Brandenburgs Industrie und Dienstleistungen haben ihren Schwerpunkt entlang der A 10 rund um die Stadt Berlin sowie in den gesicherten industriellen Kernen. Bei Eisenhüttenstadt an der Oder und in Brandenburg an der Havel befinden sich Stahlwerke. Außerdem gibt es in Brandenburg an der Havel ein Druckmaschinenwerk der Heidelberger Druckmaschinen AG und ein Getriebewerk der ZF Friedrichshafen. Jenseits der gesicherten industriellen Kerne sind die berlin-fernen Teilräume des Landes von der Ernährungsindustrie, dem Holzgewerbe sowie der Landwirtschaft geprägt. Im Süden Brandenburgs befinden sich Braunkohleabbaustätten. Künftig wird ein Schwerpunkt der Landesentwicklung verstärkt auf den Fremdenverkehr gelegt. Desweiteren befinden sich im Nordosten der Uckermark die Stadt Schwedt mit ihren industriellen Schwerpunkten PCK (Petrolchemie und Kraftstoffe) sowie zwei Papierfabriken mit Überseehafen, der direkt in die Ostsee mündet durch den Kanal.

Landwirtschaft

Einige Leistungen der Landwirtschaft Brandenburgs im Jahr 2004:
- Erntemenge Getreide 3,265 Mio t
- Anzahl Rinder 586100
  - davon Milchkühe 174.000
  - Milchleistung je Kuh und Tag März/05 22,34 kg
- Anzahl Schweine 788.200
  - davon Ferkel 248.900
- Anzahl Schafe 144.489
- Eier pro Henne und Jahr 295

Verkehr

18pxBrandenburgs Verkehrswege laufen sternförmig auf Berlin zu. Dies gilt sowohl für Eisenbahnstrecken, als auch für Straßen und Wasserstraßen. Die Eisenbahnstrecken werden durch den Berliner Außenring verbunden, der sich zum größten Teil in Brandenburg befindet. Weiterhin verläuft der „Berliner Ring“ genannte Autobahnring der A 10 fast ausschließlich durch Brandenburg. 18pxDer wichtigste Flughafen des Bundeslandes befindet sich in Schönefeld; daneben gibt es u. a. den Flughafen Cottbus-Drewitz.
- Zugelassene Kfz 2004
- Neuzulassungen Kfz 2004: 86.409
- Transportierte Personen 2004 (ÖPNV): 141.697.000

Bildung

Primarstufe

Brandenburger Schüler besuchen, anders als in anderen Bundesländern, von der ersten bis zur sechsten Klasse die Grundschule.

Sekundarstufe I und II

Die Berechtigung zum Besuch von Universitäten(Abitur), erhält man in Brandenburg an Gymnasien, Gesamtschulen mit gymnasialer Oberstufe, aber auch an Oberstufenzentren und Abendschulen. Veränderungen in den Schuljahren:
- 2004/2005 Einführung Zentralgestellter Abiturprüfungen
- 2005/2006 Zusammenlegung von Realschulen und Gesamtschulen ohne gymnasiale Oberstufe zu Oberschulen
- 2005/2006 Einführung eines generellen Rauchverbots für Schüler und Lehrkräfte
- 2005/2006 Qualitätskontrolle der Leistungen der Lehrer durch Visitationsteams
- 2006/2007 Einführung von Kopfnoten

Hochschulen


- Brandenburgische Technische Universität Cottbus
- Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder)
- Universität Potsdam
- Fachhochschule Lausitz (bestehend aus den Standorten: Cottbus und Senftenberg)
- Fachhochschule Potsdam
- Fachhochschule Brandenburg
- Fachhochschule für Finanzen (Fachbereich: Steuerverwaltung)
- Fachhochschule Eberswalde
- Technische Fachhochschule Wildau (Siehe auch: Hochschulen in Brandenburg)

Landschaften

Flüsse

(Siehe auch: Liste der Flüsse in Brandenburg, Liste der Seen in Brandenburg)

Tourismus

Siehe dazu: Tourismus in Brandenburg

Natur- und Kulturschutz in Brandenburg

Tourismus in Brandenburg Tourismus in Brandenburg Tourismus in Brandenburg

Die 15 Großschutzgebiete

Der Naturschutz hat im Land Brandenburg eine hohe Priorität, im Jahre 2002 sind im Land 15 so genannte Großschutzgebiete ausgewiesen, darunter eines als Nationalpark, drei als Biosphärenreservat und 11 als Naturpark. Insgesamt nehmen die Großschutzgebiete rund ein Drittel der Landesfläche ein.
- Nationalpark Unteres Odertal (106 km2)
- Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe-Brandenburg (533 km²)
- Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin (1.291 km²)
- Biosphärenreservat Spreewald (474 km²)
- Naturpark Barnim (750 km²)
- Naturpark Dahme-Heideseen (594 km²)
- Naturpark Hoher Fläming (827 km²)
- Naturpark Märkische Schweiz (204 km²)
- Naturpark Niederlausitzer Heidelandschaft (490 km²)
- Naturpark Niederlausitzer Landrücken (580 km²)
- Naturpark Nuthe-Nieplitz (623 km²)
- Naturpark Schlaubetal (225 km²)
- Naturpark Uckermärkische Seen (895 km²)
- Naturpark Westhavelland (1.315 km²)
- Naturpark Stechlinsee (1.080 km²)

UNESCO-Welterbe in Brandenburg


- Schlösser und Parks von Potsdam (Schloss Sanssouci) (seit 1990)

Sprache

Abgesehen von Hochdeutsch werden größtenteils Dialekte des Mark-Brandenburgischen und des Berlin-Brandenburgischen gesprochen. Im Grenzgebiet zu Sachsen und Sachsen-Anhalt wird ferner Anhaltisch - ein Dialekt des Thüringisch-Obersächsischen gesprochen, das nah mit dem Hochdeutschen verwandt ist. In der brandenburgischen Niederlausitz spricht man Lausitzische Dialekte. Dieses und das in und im Umland von Berlin gesprochene ist dem Ostmitteldeutschen zuzurechnen. Im Barnim ist die Mundart Eberswalder Kanaldeutsch gebräuchlich. Im östlichen Teil der Niederlausitz in der Umgebung von Cottbus wird außerdem Niedersorbisch, eine westslawische Sprache, von etwa 20.000 Menschen als Muttersprache gesprochen (zweisprachiges Gebiet). Der Wortschatz der brandenburgischen Dialekte ist erfasst und beschrieben im Brandenburg-Berlinischen Wörterbuch.

Siehe auch


- Bombodrom
- Brandenburger Küche
- Lausitzring
- Cargolifter
- Tropical Island
- Verdienstorden des Landes Brandenburg

Weblinks


- [http://www.brandenburg.de/ Offizielle Seite des Landes Brandenburg]
- [http://www.reiseland-brandenburg.de/ Offizielle Tourismusseite des Landes Brandenburg]
- [http://www.geobasis-bb.de/ Landesvermessung]
- [http://www.wahlen.brandenburg.de/sixcms/list.php/landeswahlleiter Wahlergebnisse (Landeswahlleiter)]
- [http://www.maerkische-wirtschaft.de/ Wirtschaftsportal für das Land Brandenburg]
- [http://www.kulturportal-brandenburg.de/ Kulturportal für das Land Brandenburg]
- [http://www.verwaltung-brandenburg.de/ Gemeinsamer Internet-Auftritt von Kommunen im Land Brandenburg]
-
ja:ブランデンブルク州 ko:브란덴부르크 주 simple:Brandenburg

Landkreis Ostprignitz-Ruppin

Der Landkreis Ostprignitz-Ruppin ist ein Landkreis im Nordwesten des Bundeslandes Brandenburg. Nachbarkreise sind im Norden die mecklenburg-vorpommerischen Landkreise Müritz und Mecklenburg-Strelitz, im Osten der Landkreis Oberhavel, im Süden der Landkreis Havelland, im Südwesten der sachsen-anhaltische Landkreis Stendal und im Westen der Landkreis Prignitz. Zwischen den Städten Wittstock, Rheinsberg und Neuruppin liegt ein Bombodrom genannter Truppenübungsplatz.

Geografie

Der Landkreis Ostprignitz-Ruppin umfasst den Osten der Region Prignitz und das Land Ruppin und geht im Norden in die Mecklenburgische Seenplatte über. In der Region spielt der Erholungstourismus in der Naturbelassenen Region mit Camping-, Jagd- und Paddelmöglichkeiten eine Rolle.

Geschichte

Das Militär hat seit den Preußen Tradition um Neuruppin herum. Die Schlacht zwischen den Dörfern Linum und Hakenberg (Schlacht bei Fehrbellin) machte aus dem brandenburgischen Kurfürsten den großen Kurfürsten. Damit begann der Aufstieg der Preußen. Aus diesem Grund ziert die stattliche Linumer Kirche eine Krone Friedrich des ersten und Hakenberg hat gleich zwei Denkmäler. Die Städte Potsdam und Berlin wurden zu Beginn ihrer Blütezeit mit Torf aus der Region versorgt. Dafür wurden Schifffahrtskanäle und der Linumer Hafen angelegt. Der Landkreis Ostprignitz-Ruppin entstand am 6. Dezember 1993 im Rahmen der Kreisreform durch Zusammenlegung der Landkreise Wittstock (WK), Kyritz (KY) und Neuruppin (NP). Bestrebungen, die Ostprignitz mit dem jetzigen Landkreis Prignitz in einem die ganze Prignitz umfassenden Landkreis zu vereinen, wurden von der Landesregierung abgelehnt.

Städte und Gemeinden

Nach der Gemeindegebietsreform 2003 umfasste der Landkreis 23 Gemeinden, darunter 6 Städte. Die Gemeinden Herzsprung und Königsberg erreichten 2004 einen Beschluss des Landesverfassungsgerichts, dass ihre Zwangseingemeindung am 26. Oktober 2003 in die Stadt Wittstock/Dosse aus Formfehlern nichtig war. Sie wurden solange vom Amt Wittstock/Dosse verwaltet, bis sie sich entschieden, in welche Gemeinde sie eingemeindet werden sollen. Seit dem 1.Januar 2005 gehören sie als Ortsteile zur Gemeinde Heiligengrabe. (Einwohnerzahlen vom 30. Juni 2005)

Sonstiges

Im Kreisgebiet wird gelegentlich noch ostniederdeutsches Platt gesprochen.

Weblinks


- [http://www.ostprignitz-ruppin.de/ Offizielle Website des Landkreises Ostprignitz-Ruppin]
- [http://www.ruppin.de/ Regionales Informationssystem Ruppiner Land]
- [http://www.Storchendorf-Linum.de/ Storchendorf Linum erzählt von Kranichen, Fischen und Störchen] Ostprignitz-Ruppin

1993

Ereignisse

Jahreswidmungen


- 1993 ist „Internationales Jahr der Indigenen Völker
- Der Flussregenpfeifer (Charadrius dubius) ist Vogel des Jahres (NABU/Deutschland)
- Der Speierling (Sorbus domestica) ist Baum des Jahres (Kuratoriums Baum des Jahres/Deutschland)
- Die Wildkatze (Felis silvestris) ist Wildtier des Jahres (Schutzgemeinschaft Deutsches Wild)
- Das Helm-Knabenkraut (Orchis militaris) ist Orchidee des Jahres (Arbeitskreis Heimische Orchideen/Deutschland)

Januar bis Dezember


- 26. Februar: Bei einem Bombenanschlag auf das World Trade Center in New York werden 6 Menschen getötet und über 1000 verletzt
- 29. Mai: In Solingen sterben fünf türkische Frauen und Mädchen bei einem von Neonazis verübten Brandanschlag
- 27. Juni: In Bad Kleinen bei Schwerin missglückt eine Festnahme der RAF-Mitglieder Wolfgang Grams und Birgit Hogefeld. Ein Polizist und Grams sterben bei dem Einsatz der GSG 9
- 1. Juli: In Deutschland werden fünfstellige Postleitzahlen eingeführt
- 2. Juli: Bei einem Angriff von Islamisten auf ein alevitisches Kulturfestival in Sivas (Türkei) sterben 37 Künstler. Aziz Nesin, dem der Brandanschlag galt, entkommt leichtverletzt
- UN Weltkonferenz über Menschenrechte in Wien

Politik


- 1. Januar: Adolf Ogi wird Bundespräsident der Schweiz
- 1. Januar: Entstehung der Staaten Tschechien und Slowakei durch Auflösung der Tschechoslowakei
- 1. Januar: Abkommen zwischen Neuseeland und Australien über engere Zusammenarbeit
- 7. Januar: Jerry Rawlings wird Staatspräsident von Ghana
- 15. Januar: Slowenien wird Mitglied im IMF (Internationaler Währungsfonds) und der Weltbank
- 19. Januar: Slowakei wird Mitglied bei den Vereinten Nationen
- 20. Januar: Bill Clinton wird als Nachfolger von George H. W. Bush (Senior) US-amerikanischer Präsident
- 25. Januar: Offizieller Besuch von Bundeskanzler Helmut Kohl in den Niederlanden
- 28. Januar: Kasachstan nimmt neue Verfassung an
- 1. Februar: Finnland, Schweden und Österreich. Beginn der Beitrittsverhandlungen zur EU
- 9. Februar: Slowakei wird Mitglied in der UNESCO
- 15. Februar: Kulturabkommen zwischen Deutschland und Ukraine
- 22. Februar: Tschechien wird Mitglied in der UNESCO
- 23. Februar: Doppelbesteuerungsabkommen zwischen Deutschland und Mexiko
- 25. Februar: Slowenien wird Mitglied in der IBRD (Internationale Bank für Wiederaufbau und Entwicklung)
- 6. April: Tadschikistan wird Mitglied in der UNESCO
- 8. April: Mazedonien wird Mitglied der Vereinten Nationen
- 20. April: Kulturabkommen zwischen Deutschland und Lettland
- 21. April: Mazedonien wird Mitglied im IWF (Internationaler Währungsfond)
- 27. April: Erste demokratische und geheime Wahlen im Jemen
- 28. April: Kulturabkommen zwischen Deutschland und Usbekistan. In Kraft seit dem 20. Februar 2002
- 29. April: Abkommen über kulturelle Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Estland
- 29. April: Unterzeichnung des Grundlagenvertrags zwischen Deutschland und Estland
- 3. Mai: Mazedonien wird Mitglied der WHO (Weltgesundheitsorganisation)
- 4. Mai: Mazedonien wird Mitglied in der ITU (internationale Fernmeldeunion)
- 5. Mai: Kirgisistan gibt sich eine neue Verfassung
- 10. Mai: Juan Carlos Wasmosy wird demokratisch gewählter Staatspräsident in Paraguay
- 11. Mai: Litauen wird in den Europarat aufgenommen
- 12. Mai: Kirgisistan führt eine neue nationale Währung ein: den Som
- 14. Mai: Estland und Slowenien werden Mitglied im Europarat
- 15. Mai: Ermordung des stellvertretenden Präsidenten des senegalesischen Verfassungsgerichts in Senegal
- 23. Mai: In Kambodscha finden unter UN-Aufsicht die ersten freien Wahlen seit mehr als 20 Jahren statt
- 24. Mai: Unabhängigkeit von Eritrea
- 25. Mai: In Den Haag wird das UN-Kriegsverbrechertribunal für das ehemalige Jugoslawien gegründet
- 28. Mai: Monaco wird real unabhängig durch die Aufnahme als 183. Staat in die UNO
- 28. Mai: Monaco und Eritrea werden Mitglieder der Vereinten Nationen
- 28. Mai: Mazedonien wird Mitglied in der IRU (Internationale Arbeitsorganisation)
- 1. Juni: Burundi. Präsidentschaftswahlen
- 2. Juni: Bosnien-Herzegowina wird Mitglied in der UNESCO
- 12. Juni: Präsidentschaftswahlen in Nigeria
- 14. Juni: Malawi. Entscheidung für ein Mehrparteiensystem
- 16. Juni: Parlamentswahlen in Madagaskar
- 18. Juni: Die Seychellen geben sich eine neue Verfassung
- 18. Juni: Kulturabkommen zwischen Deutschland und Slowenien. In Kraft seit dem 28. Juni 1994
- 23. Juni: Bilaterales Kulturabkommen zwischen Deutschland und Paraguay. In Kraft seit dem 19. August 1994
- 25. Juni: Kulturabkommen zwischen Deutschland und Georgien
- 28. Juni: Mazedonien wird Mitglied in der UNESCO
- 29. Juni: Burundi. Parlamentswahlen
- 1. Juli: Bildung einer Übergangsregierung in Kambodscha
- 7. Juli: Lettland. Guntis Ulmanis wird Staatspräsident
- 9. Juli: Offizielle Inbetriebnahme der HGÜ-Kurzkupplung Etzenricht
- 10. Juli: Burundi. Melchior Ndadaye wird Staatspräsident
- 12. Juli: Mazedonien wird Mitglied im UPU (Weltpostverein)
- 19. Juli: Das Kulturabkommen zwischen Deutschland und der Ukraine ist in Kraft
- 20. Juli: France Albert René wird als Staatspräsident auf den Seychellen in seinem Amt bestätigt
- 21. Juli: Kulturabkommen zwischen Deutschland und Litauen
- 28. Juli: Andorra wird Mitglied bei den Vereinten Nationen
- 6. August: Bolivien. Gonzalo Sánchez de Lozada wird Präsident
- 11. August: Vertrag zwischen Paraguay und Deutschland über die Förderung und den gegenseitigen Schutz von Kapitalanlagen
- 17. August: Turkmenistan wird Mitglied in der UNESCO
- 18. August: Ägypten. Attentat auf Innenminister Al-Alfi
- 23. August: In Bischkek, Kirgisistan wird das Kulturabkommen zwischen Kirgisistan und Deutschland unterzeichnet. In Kraft seit dem 22. Juli 2002
- 2. September: Eritrea wird Mitglied in der UNESCO
- 7. September: Salomonen wird Mitglied in der UNESCO
- 12. September: Christian Ude wird Oberbürgermeister von München
- 24. September: Aserbaidschan. Beitritt zur GUS
- 24. September: Norodom Sihanouk wird König von Kambodscha
- 24. September: Verkündung der Verfassung als Königreich Kambodscha
- 27. September: Mazedonien wird Mitglied der IAEO (Internationale Atomenergiebehörde)
- 30. September: Niederlage Georgiens gegen Abchasien
- 3. Oktober: Aserbaidschan. Heydär Äliyev wird Präsident
- 3. Oktober: Somalia. Operation Irene (bekannt als Black Hawk Down)
- 3. Oktober: Russland. Bewaffnete Revolte
- 4. Oktober: Mazedonien wird Mitglied der Interpol
- 4. Oktober: Slowenien wird Mitglied WTO (Welthandelsorganisation)
- 5. Oktober: Die UNAMIR-Mission der Vereinten Nationen wird nach Ruanda gesandt
- 8. Oktober: Georgien stellt Antrag auf Aufnahme in die GUS
- 20. Oktober: Andorra wird Mitglied in der UNESCO
- 21. Oktober: Burundi. Putschversuch. Ermordung von Staatspräsident Melchior Ndadaye
- 26. Oktober: Usbekistan und Niue werden Mitglied in der UNESCO
- 1. November: Der Vertrag von Maastricht tritt in Kraft
- 8. November: Slowenien wird Mitglied in der FAO (VN-Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation)
- 12. November: In Afghanistan ist nach 100 Jahren von 1893 bis 1993 die Durand-Linie der Briten abgelaufen
- 12. November: Andorra wird Mitglied in der UIT (Unión Internacional de Telecomunicaciones)
- 22. November: Armenien. Neues Zahlungsmittel: der Dram
- 2. Dezember: Doppelbesteuerungsabkommen zwischen Deutschland und Namibia
- 5. Dezember: El Hadi Omar Bongo Ondimba wird nach demokratischen Wahlen erneut Staatspräsident von Gabun
- 5. Dezember: der Wiener Bürgermeister Helmut Zilk wird bei einem Briefbombenattentat verletzt
- 7. Dezember: Côte d'Ivoire. Tod des Staatspräsidenten Félix Houphouët-Boigny
- 12. Dezember: Erste freie Wahlen in Russland
- 19. Dezember: Guinea. Erste demokratische Präsidentschaftswahlen. Staatspräsident Lansana Conté wird in seinem Amt bestätigt
- 30. Dezember: Israel und der Heilige Stuhl beschließen die Aufnahme diplomatischer Beziehungen
- 31. Dezember: Peru gibt sich eine neue Verfassung und wird Republik

Kultur


- 24. Oktober: Eröffnung der Straße der Menschenrechte

Katastrophen


- 13. Januar: Erdbeben der Stärke 6,9 auf Papua Neuguinea. 60 Tote
- 14. Januar: Vor der Insel Rügen sinkt das polnische FährschiffJan Heweliusz“. 55 Menschen starben
- 8. Februar: Teheran, Iran. Kollision zwischen einer iranischen Verkehrsmaschine und einer iranischen Militärmaschine nach dem Start in Teheran. Alle 132 Menschen sterben
- 12. März: New York, USA. Ein Blizzard hält sich 3 Tage über der Stadt. 3 Milliarden USD Sachschaden und 243 Tote
- 10. Mai bei dem Brand in der Spielzeugfabrik Kader am Stadtrand von Bangkok sterben etwa 188 Arbeiter und Arbeiterinnen, 500 werden schwer verletzt. Das Ausmaß der Katastrophe wurde verschlimmert durch dem Umstand, dass die Ausgänge der Fabrik verschlossen gewesen waren, um Plünderungen zu verhindern
- 19. Mai: Kolumbien. Ein kolumbianisches Verkehrsflugzeug prallt in Nordwesten Kolumbiens gegen einen Berg. Alle 132 Menschen an Bord sterben
- 12. Juli: Ein Erdbeben der Stärke 7,7 auf Hokkaidō, Japan. 243 Tote
- 31. Juli: Nepal. Eine Dornier Do 228 der Everest Air stürzt im Hochland ab. Alle 19 Menschen an Bord sterben
- 28. August: Khorugh, Tadschikistan. Entführer zwingen den Piloten einer Jakowlew Jak-40 der Taijkistan Airlines, die überladene Verkehrsmaschine zu starten, aber diese konnte nicht abheben, sondern schoss über die Startbahn hinaus und fiel in ein Flussbett. 82 Menschen sterben, 49 können gerettet werden
- 14. September: Warschau, Polen. Ein Airbus A320 der Lufthansa fängt nach der Landung Feuer. 2 Personen sterben, 68 überleben
- 24. September: Überschwemmung in Brig (Schweiz). 2 Tote und Sachschäden von ca. 600 Mio. CHF
- 29. September: Erdbeben der Stärke 6,2 in der Region Latur/Killari, Indien, 9.750 Tote
- Dezember: Jahrhunderthochwasser an Rhein und Mosel

Wirtschaft


- 1. Januar: Verwirklichung des Europäischen Binnenmarktes

Wissenschaft


- 28. März: Entdeckung des zweiten Transneptun-Asteroiden 1993 FW. Seine Umlaufzeit ist 288 Jahre, seine Größe etwa 300 km
- 16. August: Das Debian-Projekt wird durch Ian Murdock gegründet
- 9. September: In Trier wird bei Ausschachtungsarbeiten für eine Tiefgarage nahe der Römerbrücke ein Schatz mit 2.558 römischen Goldmünzen gefunden. Er hat einen geschätzten Wert von 2,6 Millionen Euro
- 14. September: Entdeckung von 1993 RO, des ersten Plutino unter den transneptunischen Asteroiden. Seine Umlaufzeit ist wie bei Pluto 249 Jahre, seine Größe etwa 140 km
- 16. September: Entdeckung von 1993 SB und 193 SC, des zweiten und dritten Plutino. Die Umlaufzeiten sind 248–251 Jahre, die Größen etwa 200 und 300 km

Sport

Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden siehe unter der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
- 8. Mai: Lennox Lewis gewann seinen Boxkampf und Weltmeistertitel im Schwergewicht gegen Tony Tucker im Thomas & Mack Center, Las Vegas, durch Sieg nach Punkten
- 4. Juli: Deutschland gewinnt in München zum ersten Mal die Basketball-Europameisterschaft
- 12. Juli: Bayer Leverkusen gewann den DFB-Pokal
- 1. Oktober: Lennox Lewis gewann seinen Boxkampf und Weltmeistertitel im Schwergewicht gegen Frank Bruno im Arms Park, Cardiff, Wales, durch technischen K.O
- 3. bis 5. Dezember: Deutschland (mit Michael Stich, Marc-Kevin Goellner) gewinnt das Davis Cup-Finale gegen Australien (in Düsseldorf)

Geboren


- 1. September: Ilona Mitrecey, französische Sängerin
- 6. Dezember: Elián González, kubanisches Flüchtlingskind

Gestorben


- 1. Januar: Anna Wimschneider, deutsche Bäuerin und Schriftstellerin (
- 1919)
- 5. Januar: Juan Benet, spanischer Schriftsteller (
- 1927)
- 6. Januar: Rudolf Chametowitsch Nurejew, einer der bedeutendsten Ballett-Tänzer (
- 1938)
- 6. Januar: Elke Kast, deutsche Fernsehansagerin (
- 1946)
- 6. Januar: Dizzy Gillespie, US-amerikanischer Jazzmusiker, Komponist, Sänger und Bandleader (
- 1917)
- 13. Januar: René Pleven, französischer Politiker (
- 1901)
- 13. Januar: Ludwig Metzger, deutscher Politiker (
- 1902)
- 14. Januar: Gregor Determann, deutscher Politiker (
- 1911)
- 15. Januar: Henry Iba, US-amerikanischer Basketballtrainer (
- 1904)
- 20. Januar: Audrey Hepburn, Schauspielerin britisch-niederländischer Herkunft (
- 1929)
- 22. Januar: Jim Pollard, US-amerikanischer Basketballspieler (
- 1922)
- 23. Januar: Thomas A. Dorsey, Blues- und Gospel-Sänger und Pianist (
- 1899)
- 24. Januar: Thurgood Marshall, Bürgerrechtler, Mitglied des Obersten Gerichtshofs der USA (
- 1908)
- 26. Januar: Axel von dem Bussche, Offizier des Heeres während des 2. Weltkrieges (
- 1919)
- 27. Januar: André the Giant, Wrestler und Schauspieler (
- 1946)
- 29. Januar: Walter Kolbenhoff, deutscher Schriftsteller, Journalist und Rundfunkredakteur (
- 1908)
- 2. Februar: Helmut Schoeck, österreichischer Soziologe (
- 1922)
- 5. Februar: Hans Jonas, deutsch-jüdischer Philosoph und Ethiker (
- 1903)
- 5. Februar: Joseph L. Mankiewicz, US-amerikanischer Filmregisseur (
- 1909)
- 6. Februar: Arthur Ashe, US-amerikanischer Tennispieler (
- 1943)
- 8. Februar: Franz Schnyder, Schweizer Filmregisseur (
- 1910)
- 11. Februar: Robert W. Holley, US-amerikanischer Biochemiker (
- 1922)
- 12. Februar: James Bulger, Mordopfer (
- 1990)
- 15. Februar: Louis Haefliger, Delegierter des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz (
- 1904)
- 20. Februar: Ferruccio Lamborghini, Autobauer und Vater der Automarke Lamborghini (
- 1916)
- 21. Februar: Inge Lehmann, dänische Seismologin (
- 1888)
- 21. Februar: Jean Lecanuet, französischer Politiker (
- 1920)
- 24. Februar: Bobby Moore, britischer Fußballspieler (
- 1941)
- 25. Februar: Eddie Constantine, US-amerikanischer Filmschauspieler (
- 1917)
- 28. Februar: Honda Ishirō, Filmregisseur (
- 1911)
- 1. März: Arnold Dannenmann, evangelischer Theologe (
- 1907)
- 3. März: Albert Sabin, Arzt, Virologie, Entwickler der Polio-Schluckimpfung (
- 1906)
- 4. März: Art Hodes, Jazz-Pianist, -Komponist, -Bandleader und -Journalist (
- 1904)
- 5. März: Cyril Collard, französischer Regisseur (
- 1957)
- 6. März: Walther Geiser, Schweizer Komponist und Musikpädagoge (
- 1897)
- 8. März: Anna Oppermann, deutsche bildende Künstlerin (
- 1940)
- 8. März: Don Barksdale, US-amerikanischer Basketballspieler (
- 1923)
- 8. März: Wilhelm Georg Berger, Komponist und Musikwissenschaftler aus Rumänien (
- 1929)
- 9. März: Bob Crosby, US-amerikanischer Sänger und Big Band-Leiter (
- 1913)
- 9. März: Cyril Northcote Parkinson, britischer Historiker und Publizist (
- 1909)
- 9. März: Max August Zorn, US-amerikanischer Professor der Mathematik (
- 1906)
- 10. März: Guido Wieland, österreichischer Kammer- und Filmschauspieler, Regisseur (
- 1906)
- 12. März: Robert Giscard, Arzt und einer der ersten sieben Brüder der Communauté de Taizé (
- 1923)
- 15. März: Karl Mai, deutscher Fußballspieler (
- 1928)
- 15. März: Ricardo Manuel Arias Espinoza, 29. Staatspräsident von Panama (
- 1912)
- 16. März: Chishu Ryu, japanischer Schauspieler (
- 1904)
- 17. März: Helen Hayes, US-amerikanische Schauspielerin (
- 1900)
- 19. März: Georges Garvarentz, französischer Komponist und Arrangeur (
- 1931)
- 20. März: Polykarp Kusch, US-amerikanischer Physiker (
- 1911)
- 21. März: Sebastiano Baggio, Kardinal der römisch-katholischen Kirche (
- 1913)
- 22. März: Gret Palucca, deutsche Tänzerin und Tanzpädagogin (
- 1902)
- 24. März: John Hersey, US-amerikanischer Schriftsteller und Journalist (
- 1914)
- 26. März: Reuben Fine, US-amerikanischer Schachspieler und Psychoanalytiker (
- 1914)
- 31. März: Brandon Lee, US-amerikanischer Schauspieler; Sohn von Bruce Lee (
- 1965)
- 4. April: Fritz Trautwein, Architekt (
- 1911)
- 6. April: Inge von Wangenheim, deutsche Schriftstellerin und Schauspielerin (
- 1912)
- 8. April: Marian Anderson, US-amerikanische Opernsängerin (
- 1897)
- 10. April: Chris Hani, südafrikanischer Politiker (
- 1942)
- 13. April: Henning Schwarz, deutscher Politiker und Ministerpräsident von Schleswig-Holstein (
- 1928)
- 15. April: Uwe Beyer, deutscher Leichtathlet (
- 1945)
- 15. April: Eduard Rhein, Erfinder, Publizist und Schriftsteller (
- 1900)
- 17. April: Turgut Özal, Staats- und Ministerpräsident der Türkei (
- 1927)
- 20. April: Evelyne Hall, US-amerikanische Leichtathletin und Olympionikin (
- 1909)
- 20. April: Cantinflas, Schauspieler, Sänger, Komiker und Produzent. (
- 1911)
- 23. April: Bertus Aafjes, niederländischer Schriftsteller (
- 1914)
- 23. April: Marguerite Broquedis, französische Tennisspielerin (
- 1893)
- 23. April: Günther Storck, katholischer Priester und sedisvakantistischer Bischof (
- 1938)
- 23. April: Guido Carli, italienischer Ökonom und Politiker (
- 1914)
- 23. April: César Chávez, Gründer der US-amerikanischen Landarbeitergewerkschaft (
- 1927)
- 24. April: Gustl Bayrhammer, deutscher Schauspieler (
- 1922)
- 24. April: Oliver Tambo, südafrikanischer anti-Apartheits Politiker (
- 1917)
- 27. April: Hans Sahl, deutscher Schriftsteller und Kritiker (
- 1902)
- 27. April: Jörgen Andersen, Politiker (
- 1905)
- 28. April: Jim Valvano, US-amerikanischer Basketballtrainer (
- 1946)
- 28. April: Werner Koch (Sachverständiger), Wertermittlungs-Experte (
- 1927)
- 28. April: Walentina Stepanowna Grisodubowa, sowjetische Pilotin (
- 1910)
- 29. April: Wilhelm Hanle, Physiker (
- 1901)
- 1. Mai: Pierre Bérégovoy, französischer Politiker der Sozialisten (
- 1925)
- 1. Mai: Zeno Colò, italienischer Skirennläufer (
- 1920)
- 6. Mai: Robert Becker, US-amerikanischer Regisseur (
- 1946)
- 9. Mai: Iván Patachich, ungarischer Komponist und Dirigent (
- 1922)
- 9. Mai: Freya Madeline Stark, eine englische Orient- und Forschungsreisende, Reiseschriftstellerin (
- 1893)
- 12. Mai: Edda Seippel, deutsche Schauspielerin (
- 1919)
- 14. Mai: Hugo Wiener, österreichischer Komponist und Pianist (
- 1904)
- 18. Mai: Heinrich Albertz, deutscher Politiker (
- 1915)
- 21. Mai: John Frost, britischer Generalmajor und Luftwaffenoffizier (
- 1912)
- 24. Mai: Hermann Vetters, österreichischer Archäologe (
- 1915)
- 24. Mai: Juan Jesús Posadas Ocampo, Erzbischof von Guadalajara und Kardinal (
- 1926)
- 25. Mai: Buddhadasa, Buddhistischer Mönch (
- 1906)
- 26. Mai: Hellmut Diwald, deutscher Historiker und Publizist (
- 1929)
- 30. Mai: Sun Ra, Jazzkomponist und Jazzmusiker (
- 1914)
- 5. Juni: Conway Twitty, US-amerikanischer Sänger (
- 1933)
- 7. Juni: Dražen Petrović, kroatischer Basketballspieler (
- 1964)
- 10. Juni: Arleen Augér, US-amerikanische Sopranistin (
- 1939)
- 12. Juni: Ingeborg Weber-Kellermann, deutsche Volkskundlerin (
- 1918)
- 13. Juni: Deke Slayton, US-amerikanischer Astronaut (
- 1924)
- 15. Juni: John Connally, US-amerikanischer Politiker, Gouverneur von Texas, Finanzminister (
- 1917)
- 18. Juni: Wilhelm A. Kewenig, deutscher Politiker (
- 1934)
- 20. Juni: Hans Sachs, Nürnberger Oberstaatsanwalt (
- 1912)
- 24. Juni: Archibald Williams, US-amerikanischer Leichtathlet und Olympiasieger (
- 1915)
- 25. Juni: Mona Baptiste, Schlagersängerin (
- 1928)
- 26. Juni: Michael Newrzella, deutscher GSG9-Beamter (
- 1967)
- 27. Juni: Wolfgang Grams, Terrorist der Roten Armee Fraktion (RAF) (
- 1953)
- 27. Juni: Kurt Mahr, deutscher Schriftsteller (
- 1934)
- 28. Juni: GG Allin, US-amerikanischer Rock- und Punkmusiker (
- 1956)
- 29. Juni: Erich Deuser, Physiotherapeut der deutschen Fußballnationalmannschaft (
- 1910)
- 1. Juli: Gert Hofmann, deutscher Schriftsteller (
- 1931)
- 2. Juli: Fred Gwynne, US-amerikanischer Schauspieler und Autor (
- 1926)
- 3. Juli: Curly Joe DeRita, Komiker (
- 1909)
- 7. Juli: Günther Tietjen, deutscher Politiker und MdB (
- 1943)
- 12. Juli: Gusti Huber, österreichische Theater- und Filmschauspielerin (
- 1914)
- 14. Juli: Léo Ferré, französischer Chansonsänger und -komponist (
- 1916)
- 15. Juli: Clarence Melvin Zener, US-amerikanischer Physiker (
- 1905)
- 18. Juli: Jean Negulesco, rumänischer Regisseur (
- 1900)
- 19. Juli: Gordon Joseph Gray, Erzbischof von Edinburgh und Kardinal (
- 1910)
- 19. Juli: Fred Liewehr, Wiener Kammerschauspieler (
- 1909)
- 21. Juli: Paul Müller-Zürich, Schweizer Komponist (
- 1898)
- 25. Juli: Hedwig Jochmus, deutsche Politikerin und MdB (
- 1899)
- 25. Juli: Vincent Joseph Schaefer, US-amerikanischer Chemiker und Meteorologe (
- 1906)
- 26. Juli: Matthew Ridgway, US-amerikanischer General (
- 1895)
- 30. Juli: Edward Raczyński, polnischer Diplomat und Politiker (
- 1891)
- 31. Juli: Baudouin I. (Belgien), König von Belgien (
- 1930)
- 1. August: Klaus Oswatitsch, österreichischer Physiker (
- 1910)
- 2. August: Guido del Mestri, Kardinal der römisch-katholischen Kirche (
- 1911)
- 3. August: Chinmayananda, ist Lehrer des modernen Hinduismus, Begründer der Chinmaya-Mission (
- 1916)
- 7. August: Gerhard Neuser, ehemaliger deutscher Fußballspieler (
- 1938)
- 9. August: Reinhard Kamitz, österreichischer Politiker (
- 1907)
- 10. August: Irene Sharaff, US-amerikanische Kostümbildnerin (
- 1910)
- 13. August: Helene Jacobs, Widerstandskämpferin gegen den Nationalsozialismus (
- 1906)
- 15. August: Robert Kempner, deutsch-jüdischer Jurist und Rechtsanwalt (
- 1899)
- 20. August: Hans Lebert, österreichischer Schriftsteller und Opernsänger (
- 1919)
- 22. August: Dinmuhamed Achmedowitsch Kunajew, sowjetischer Politiker (
- 1911)
- 26. August: Kar

Quadratkilometer

Quadratmeter ist eine
SI-Einheit der Fläche. Sie dient zur Messung von Flächen. Ein Quadratmeter ist ein Flächenmaß und entspricht der Fläche eines Quadrats von 1 Meter Breite mal 1 Meter Länge. Das Einheitenzeichen für Quadratmeter ist m2. Die oft verwendeten Abkürzungen „qm“ oder „m^2“ sind entsprechend dem SI-Einheitensystem nicht zulässig. Diese Bezeichnung stammt aus der Frühzeit der Schreibmaschine bzw. des Computers, als die hochgestelle '2' noch nicht darstellbar war. Umgangssprachlich wird der Quadratmeter auch „Meter im Quadrat“ oder „Geviertmeter“ (veraltet) genannt. Beispiel: Ein Garten, der 30 m lang und 10 m breit ist, hat eine Fläche von 30\ m \times 10\ m = 300\ m^2.

Umrechnungen


- 1 m2 = 1.000.000 mm2 (Quadratmillimeter)
- 1 m2 = 10.000 cm2 (Quadratzentimeter)
- 1 m2 = 100 dm2 (Quadratdezimeter)
- 10-28 m2 = 1 b (Barn (in der Kern- und Atomphysik))
- 100 m2 = 1 a (Ar)
- 10.000 m2 = 1 ha (Hektar)
- 1.000.000 m2 = 1 km2 (Quadratkilometer) Barn, Ar und Hektar sind zugelassene gesetzliche Einheiten im Messwesen mit beschränktem Anwendungsbereich. Das Barn darf nur in Kern- und Atomphysik, Ar und Hektar dürfen nur bei der Angabe der Fläche von Grund- und Flurstücken benutzt werden.

Häufige Abwandlungen der Einheit Quadratmeter

Indem man zwischen Quadrat- und -meter ein entsprechendes SI-Präfix setzt, kann man auch dezimale Vielfache und Teile des Quadratmeter bilden. Der Vorsatz wird dabei gemäß dem internationalen Einheitensystem (SI) direkt vor den Namen oder das Einheitenzeichen der Basiseinheit gesetzt. Quadriert wird folglich die dadurch entstandene Einheit (z. B. Kilometer km); es gibt keinen Milliquadratmeter.

Quadratmillimeter

Ein Quadratmillimeter entspricht der Fläche eines Quadrates von 1 Millimeter mal 1 Millimeter, also 10-6 m² Das Einheitenzeichen für Quadratmillimeter ist mm2.

Quadratzentimeter

Ein Quadratzentimeter entspricht der Fläche eines Quadrates von 1 Zentimeter mal 1 Zentimeter, also 10−4 m². Das Einheitenzeichen für Quadratzentimeter ist cm2.

Quadratdezimeter

Ein Quadratdezimeter entspricht der Fläche eines Quadrats von 1 Dezimeter mal 1 Dezimeter. Das Einheitenzeichen für Quadratdezimeter ist dm2. Umgerechnet entspricht 1 dm2 der Fläche von 0,01 m2 bzw. 100 cm2 bzw. 10.000 mm2.

Quadratkilometer

Ein Quadratkilometer entspricht der Fläche eines Quadrats mit einer Kantenlänge von einem Kilometer. Das Einheitenzeichen für Quadratkilometer ist km2. Die immer noch oft verwendete Abkürzung qkm entspricht nicht dem Internationalen Einheitensystem, den in Normen festgelegten Empfehlungen des DIN und den deutschen Rechtsvorschriften über gesetzliche Einheiten im Messwesen.

Weblinks


- [http://www.ptb.de/de/wegweiser/einheiten/ Physikalisch-Technische Bundesanstalt, Hüterin der Einheiten]
- http://physics.nist.gov/cuu/Units/index.html (englisch) Kategorie:SI-Einheit ja:平方メートル ko:제곱미터 zh-min-nan:Pêng-hong-kong-chhioh

PDS

Die Linkspartei. – auch mit dem Zusatz PDS, Kurzbezeichnung Die Linke. – ist eine politische Partei in Deutschland, die sich selbst links von den anderen im Bundestag vertretenen Parteien positioniert. Sie entstand aus der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (SED), die sich während des Umsturzes in der DDR Anfang Dezember 1989 in „SED-PDS“ umbenannte. Ab dem 4. Februar 1990 nannte sie sich nur noch Partei des Demokratischen Sozialismus (abgekürzt PDS). Mit den Namensänderungen waren jeweils personelle und inhaltliche Einschnitte verbunden. Auf der „Außerordentlichen Tagung des 9. Parteitages der PDS“ im Vorfeld der Bundestagswahl 2005 erfolgte am 17. Juli 2005 die Umbenennung in Die Linkspartei. Dadurch sollte die Zusammenarbeit mit der Partei Arbeit & soziale Gerechtigkeit – Die Wahlalternative (WASG) ermöglicht werden. Nach der Bundestagswahl ist eine Fusion mit der WASG geplant. Bundesweit tritt die Partei überwiegend als Die Linkspartei.PDS auf, in einigen westdeutschen Landesverbänden verzichtet sie auf den Zusatz PDS.

Inhaltliches Profil

Wirtschafts- und Sozialpolitik

Neben dem Versuch, sozialistische Politikentwürfe in das neue Jahrtausend zu tragen, hält die Linkspartei programmatisch an der Überwindung eines lediglich nach den Gesetzen des Markts funktionierenden Kapitalismus fest. So sollen Großkonzerne steuerlich wieder stärker belastet und die „Umverteilung von unten nach oben“ gestoppt werden. In diesem Zusammenhang fordert die Partei beispielsweise, das Gesetz für moderne Dienstleistungen am Arbeitsmarkt ("Hartz IV") rückgängig zu machen. Ein besonderes Augenmerk legt die Parteispitze zudem auf die Interessenvertretung für die neuen Bundesländer. Die Partei plädiert für eine Reduzierung der Jahresarbeitszeit und der täglich zulässigen Arbeitszeit des Einzelnen. An